Wie erkennt man Fake News?

KVHS und Verein ohne Grenzen laden zu Vortrag ein

Groß-Gerau – Unbedachte Redewendungen und eine Verrohung der Sprache, gekoppelt mit nicht der Wahrheit entsprechenden „Fakten“, hinterlassen eine meist lang anhaltende Wirkung. Oft gipfeln solche Meldungen, die zu geflügelten Worten werden, in diskriminierendem Verhalten anderen Menschen gegenüber. Sie schleichen sich in das gesamte Nachrichtenwesen ein und tragen so zur Verbreitung einer gezielten Fehlinformation bei. „Fake News“ werden diese Falschmeldungen genannt. Jede/r spricht davon – doch wie erkennt man sie?

Auf Einladung des „Vereins ohne Grenzen“ aus Büttelborn und der Kreisvolkshochschule (KVHS) Groß-Gerau referiert Volker Siefert am Freitag, 01. Februar 2019, um 19.00 Uhr im Café Extra in Büttelborn aus seiner journalistischen Erfahrung. Als Journalist beim Hessischen Rundfunk kennt er sich mit Falschmeldungen aus. In seinem Vortrag „Stimmung machen durch Falschmeldungen. Wie erkennt man Fake News?“ zeigt er Wege auf, wie wir sie entlarven. Gemeinsam sollen Strategien entwickelt werden, wie der populistischen Stimmungsmache durch Falschmeldungen begegnet werden kann und welche Schritte folgen können, um Meinungsfreiheit und Respekt auf dem Fundament der Demokratie zu verankern. Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit, sich bei Snacks über das Gehörte auszutauschen.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Informationen gibt es bei der KVHS Groß-Gerau unter der Telefonnummer 06152 1870-0. Veranstaltungsort ist das Café Extra in Büttelborn, Schulstraße 17.

Der Diskussionsabend ist ein Angebot vom „Verein ohne Grenzen“ – der integrative und interkulturelle Aktivitäten in Büttelborn anstößt und umsetzt – und dem Fachbereich Politische Bildung der KVHS Groß-Gerau. Weitere Veranstaltungen sind in Planung.

„Uns geht es um Begegnung und Dialog ohne vereinfachende Stimmungsmache. Wir greifen offene Fragen auf, die wir beobachten oder die an uns herangetragen werden, und organisieren Gesprächsanlässe, um einen offenen, respektvollen Umgang zu fördern“, schildert Bettina Krauß die Vorgehensweise. Bei der KVHS ausgebildete Dialogmoderator/innen unterstützen diesen Prozess. Sie zeigen im Rahmen des Projekts „Demokratie erleben“ selbst erstellte Filme an Diskussionsabenden, in Sprach- und Orientierungskursen oder bei Vereinsveranstaltungen und regen eine Auseinandersetzung mit demokratischen Handlungsmöglichkeiten im Alltag an.

Gefördert wird das dreijährige Projekt vom Bundesministerium des Inneren, aktiv unterstützt wird es vom Netzwerk gegen Rechtsextremismus und Rassismus Kreis Groß-Gerau.

ggr

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