Torpremiere und Länderspielsiege für Aymen Barkok

21.11.2020, xjhx, Fussball 1.Bundesliga, Eintracht Frankfurt - RB Leipzig emspor, v.l. Kevin Kampl (RB Leipzig), Aymen Barkok (Eintracht Frankfurt) (DFL/DFB REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS as IMAGE SEQUENCES and/or QUASI-VIDEO)

Der Deutsch-Marokkaner ist die positive Überraschung bei Eintracht Frankfurt

Für Aymen Barkok läuft es derzeit richtig gut. Mit der marokkanischen Nationalmannschaft, für die er im September debütierte, gewann er zuletzt zweimal und ist auf bestem Weg, sich für den Afrika-Cup zu qualifizieren. Und bei der Eintracht gelang dem Offensivspieler beim 1:1 gegen RB Leipzig bei seinem Startelfdebüt sein erstes Saison-Tor.

Der 22-Jährige ist eine der positiven Überraschungen dieser Saison. Zwei Jahre war er zuvor an Fortuna Düsseldorf ausgeliehen, wo er sich – immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen – nicht ins Rampenlicht spielen konnte und sogar mehrfach zur zweiten Mannschaft abgestellt wurde.

Barkok genießt die Freiheiten unter Hütter

Geholfen habe ihm in diesen schwierigen Zeiten seine positive Grundeinstellung, die er schon als kleiner Junge gehabt habe. „Es war nie leicht, aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg gewesen. Man sollte sich von Rückschlägen nicht unterkriegen lassen und immer positiv nach vorne schauen“, sagt er und fügt an: „Und was einen nicht runter bekommt, stärkt einen umso mehr.“

Unter Trainer Adi Hütter ist er in Frankfurt aufgeblüht, kam bislang in jedem Liga-Spiel zum Einsatz. „Der Trainer ist mir gegenüber sehr positiv. Er ist ein kommunikativer Typ, gibt viele Hilfestellungen“, sagt Barkok. Sich selbst bezeichnet er als „Instinktfußballer“. Dabei komme es ihm entgegen, dass Hütter ihm seine spielerischen Freiheiten lasse.

In der Jugend für Deutschland, jetzt für Marokko

Der gebürtige Frankfurter durchlief von der U16 bis zur U21 alle deutschen Nachwuchsnationalmannschaften, als U19-Spieler wurde er sogar mit der Fritz-Walter-Medaille in Silber für seine Leistungen ausgezeichnet.

Doch bei den Senioren entschied er sich für das Heimatland seiner Eltern. „Ich bin glücklich damit, mich für die marokkanische Nationalmannschaft entschieden zu haben. Durch meine Familie habe ich eine enge Bindung zu diesem Land.“

Von Stephan Köhnlein

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