Ladesäule für Rathausparkplatz

René Sturm, Joachim Götz, Markus Henneke, Markus Resch und Bürgermeister Marcus Kretschmann (von links) auf dem Parkplatz hinter dem Rathaus. Foto: Stadt Riedstadt

Bis Oktober soll öffentliche Lademöglichkeit zur Verfügung stehen

Riedstadt – Ortstermin auf dem Parkplatz hinter dem Riedstädter Rathaus: Bürgermeister Marcus Kretschmann, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung und Umweltplanung Joachim Götz sowie Markus Henneke von der Fachgruppe Bauen trafen sich mit René Sturm, Leiter Regionalmanagement der ENTEGA AG sowie Account Manager Markus Resch, um Details der geplanten Ladesäule direkt an Ort und Stelle zu besprechen.

Mit Förderung des Bundes wird die ENTEGA eine öffentlich zugängliche Ladesäule mit zwei Ladepunkten auf dem Rathausparkplatz errichten. Die dafür notwendigen zwei Stellplätze mit der Ladesäule dazwischen sollen auf Wunsch der Büchnerstadt direkt im vorderen Teil neben den Behindertenparkplätzen entstehen. „Mir ist es wichtig, dass die beiden Auflademöglichkeiten für E-Fahrzeuge sofort zu sehen sind“, betonte Bürgermeister Kretschmann. Zwei der drei reservierten Parkplätze, unter anderem für Behördenfahrzeuge, werden dafür in den hinteren Bereich des Parkplatzes umziehen.

„Wir übernehmen die Netzanschlusskosten bis zu 7.500 Euro, das Störungs- und Wartungsmanagement der Ladesäulen ist inklusive“, erklärte Markus Resch. Die Stadt müsse dafür zwei zusammenhängende Parkflächen zur Verfügung stellen, die Bodenmarkierung übernehmen und für eine öffentliche Zugänglichkeit rund um die Uhr sorgen. „Alles kein Problem“, versicherte Markus Henneke.

Die Stadt bemüht sich schon des Längeren um eine öffentliche Lademöglichkeit auf dem Rathausparkplatz und hatte bei der Sanierung des Parkplatzes bewusst alle Voraussetzungen dafür geschaffen. Doch ein Antrag auf Grundlage der Bundes-Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland war abschlägig beschieden worden. Daher ist die Freude bei der Stadt umso größer, dass nun mit dem Projekt der ENTEGA doch noch zeitnah eine Lademöglichkeit für Elektrofahrzeuge in Goddelau geschaffen wird. Bis Oktober wird die Ladesäule stehen, müssten doch bis zu diesem Zeitpunkt alle Ladesäulen aus dem Förderprogramm verbaut sein, erklärte Sturm. Bezahlt werden können die Ladevorgänge dann via App, Kreditkarte oder Ladekarte.

Fachbereichsleiter Joachim Götz wies bei dem Termin darauf hin, dass auch in Leeheim das Interesse nach einer Lademöglichkeit an der Heinrich-Bonn-Halle groß ist. Allerdings besteht dort das Problem, dass die notwendige Stromkapazität noch nicht vorhanden ist. Doch auch ohne diese Schwierigkeit konnte Resch nicht allzu viele Hoffnungen machen – denn das Kontingent der Kommunen aus dem aktuellen Förderprogramm sei bereits erschöpft, Riedstadt könne nur noch in eine Nachrückerliste aufgenommen werden.

Die Büchnerstadt Riedstadt baut auch in der Verwaltung die E-Mobilität kontinuierlich weiter aus. Neben den Kastenwagen der Hausmeister, Elektrowagen des Bauhofs und der Stadtwerke, dem Plug-In-Hybrid Fahrzeug des Bürgermeisters und einem E-Fahrzeug, das vornehmlich von den Stadtwerken genutzt wird, soll demnächst ein zweites E-Auto für die Stadtverwaltung als Ersatz für einen Benziner eingesetzt werden.

ggr

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