Fuß- und Radweg kurz vor Fertigstellung

Zwischen Groß-Gerau und Nauheim wird in den nächsten Wochen asphaltiert

Groß-Gerau – In wenigen Wochen steht Fußgängern wie Radfahrern, die zwischen der Kreisstadt und der Nachbargemeinde Nauheim pendeln, eine durchgängige Wegeverbindung zur Verfügung. Beginnend in der Groß-Gerauer Fabrikstraße, unweit des Oberstufengebäudes des Prälat-Diehl-Gymnasium sowie dem Bahnhof Groß-Gerau, führt der Weg entlang der Bahnstrecke Darmstadt-Mainz bis nach Nauheim.

Aktuell schließen Land Hessen, Kreis- und Stadtverwaltung Groß-Gerau in einem Gemeinschaftsprojekt am Rand des Gewerbegebietes „Im Schachen“ eine rund 520 Meter lange Lücke der Wegeverbindung. Mit Hilfe von Fördermitteln des Landes werden dort rund 300.000 Euro investiert, die Stadt Groß-Gerau ist mit rund 50.000 Euro beteiligt.

Der bereits angelegte, rund 590 Meter lange Weg im Osten des Gewerbeparks von Four-Parx, der bisher im Niemandsland endet, wird in den nächsten Wochen asphaltiert.

Dieses Teilstück des Fuß- und Radweges entlang des ehemaligen Zuckerfabrikgeländes wird unter der Bahnbrücke im Nordring weitergeführt und schließt an den derzeit neu entstehenden Radweg im Osten des Gewerbegebietes „Im Schachen“ an. Die Kosten für den Ausbau des knapp 600 Meter langen Weges übernimmt das Unternehmen Four-Parx, das zudem Auftraggeber für die Sanierung des Fuß- und Radweges in Verlängerung der Mainzer Straße (ehemalige Ludwig-Kayser-Straße) ist. Im Verlauf der Bauarbeiten soll dort unter anderem die Entwässerungssituation des Weges verbessert werden.

Ergänzend steht die Sanierung des Breitenbrücher Weg, der als Radroute ausgewiesen ist, über eine Strecke von rund 1,5 Kilometern kurz vor dem Abschluss. Auch bei dieser Maßnahme übernimmt die Stadt Groß-Gerau die Planungskosten, während der Landkreis mit Hilfe von Fördermitteln des Landes Hessen für die Baukosten aufkommt.

Weiterhin steht im laufenden Jahr der Umbau des Verkehrsknotens Südring/Jahnstraße/Wilhelm-Seipp-Straße an. Dort sind mehrere Hunderttausend Euro der veranschlagten Baukosten von rund 2,6 Millionen einem neu entstehenden barrierefreien Fuß- und Radweg zur Querung der Jahnstraße zuzuordnen. Zeitgleich wird die im Bereich des Verkehrsknotenpunktes bestehende Unterführung für Fußgänger und Fahrradfahrer ertüchtigt.

Mit Blick auf den Fuß- und Radwegebau in der Kreisstadt bewegt sich derzeit eine ganze Menge, auch wenn dies für die Bevölkerung auf den ersten Blick vielleicht nicht erkennbar ist.

ggr

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