Frankfurts Trainer-Team um Adi Hütter verlängert

02.09.2020, xjhx, Fussball 1.Bundesliga, Eintracht Frankfurt Training emspor, v.l. Trainer Adolf Adi Huetter (Eintracht Frankfurt)

Verträge bis 2023 – Bobic: „Ein sehr guter Tag für unsere Eintracht“

Kontinuität auf der Trainerbank bei Eintracht Frankfurt hat es nicht immer gegeben. Doch mit der Vertragsverlängerung von Cheftrainer Adi Hütter und seinen beiden Co-Trainer Christian Peintinger und Armin Reutershahn bis zum Jahr 2023 hat der Verein zumindest eine deutliche Absichtserklärung abgegeben.

Sportvorstand Fredi Bobic sagte, das sei „ein sehr guter Tag für unsere Eintracht“.  Man setze weiterhin auf Kontinuität und Stabilität auf dieser wichtigen Position und wisse, was man an dem Trainer-Team habe. „Adi Hütter hat vor allem in der vergangenen Saison gezeigt, dass er mit seinem Team in der Lage ist, auch schwierige Situationen zu meistern. Wir sind sicher, dass wir in den kommenden Jahren die Eintracht sportlich weiterentwickeln können und sehen uns für die Zukunft gut aufgestellt.“

Bislang nie länger als drei Jahre bei einem Club

Hütter hatte den Fußball-Bundesligisten im Sommer 2018 übernommen. Zuvor wurde der gebürtige Vorarlberger mit dem BSC Young Boys aus Bern Schweizer Meister. Landsmann Christian Peintinger gehört seit 2015 zu Hütters Trainerteam und wechselte ebenso im Sommer 2018 aus Bern nach Frankfurt. Bereits von 2004 bis 2009 war Armin Reutershahn Co-Trainer von Friedhelm Funkel bei der Eintracht, vor vier Jahren kehrte er zurück und geht somit bereits in seine zehnte Saison am Main.

Für Hütter, der bislang einen Club nie länger als drei Jahre trainiert hat, ist Frankfurt die sechste Trainerstation. Neben Bern coachte der ehemalige Offensivspieler den FC Salzburg, mit dem er in der Saison 2014/15 die Meisterschaft und den Pokal in Österreich gewann.

Zuvor führte er den SV Grödig aus der zweiten österreichischen Liga in die Bundesliga und qualifizierte sich dort auf Anhieb mit einem ausgezeichneten dritten Platz für einen internationalen Wettbewerb.

Beim SCR Altach spielte Hütter drei Jahre lang um den Aufstieg in Österreichs Bundesliga mit (2009 bis 2012). Seine erste Trainerstation war das Nachwuchsteam von Salzburg (2007 bis 2008), also bei jenem Verein, für den er zuletzt auch als Spieler aktiv gewesen war.

Volles Vertrauen gespürt

Nun freut sich Hütter auf weitere Jahre als Adlerträger: „In den vergangenen zwei Jahren haben wir hier gemeinsam viel erreicht. Ich bin unglaublich gerne hier in dieser wunderbaren Stadt Frankfurt und bei der Eintracht, bei der wir die positive Entwicklung weiter vorantreiben möchten.“ Besonders in der vergangenen Saison, als es nicht immer rund lief, habe er das volle Vertrauen gespürt. „Das ist für mich sehr wichtig. Ebenso wie die Möglichkeit, weiterhin in einem sehr gut harmonierendem Trainer-Team zu arbeiten“, sagte Hütter.

Von Stephan Köhnlein

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