Drei weitere Neuzugänge für die Lilien

Perspektivspieler aus Halle und Hamburg – Schnellhardt aus Duisburg

Ein Neuer für die Abwehr, einer fürs Mittelfeld und einer für die Offensive – die Lilien haben in den vergangenen Tagen auf dem Transfermarkt nochmals zugeschlagen und damit bereits sieben Neuzugänge für die neue Saison geholt.

Vom Hamburger SV kommt der 19 Jahre alte Innenverteidiger Patric Pfeiffer. Der gebürtige Hamburger war im Alter von 13 Jahren in die Jugend des HSV gewechselt. Er durchlief dort alle Jugendmannschaften.

In der vergangenen Spielzeit absolvierte er 22 Regionalliga-Partien für die U23 der Hamburger. Für die deutsche U18- und U19-Nationalmannschaft bestritt er je zwei Länderspiele.

Für das zentrale Mittelfeld verstärkten sich die Lilien mit Fabian Schnellhardt. Der 25-Jährige wechselt von Zweitliga-Absteiger MSV Duisburg zum SV 98. Für die Zebras lief er in insgesamt 126 Pflichtspielen auf, darunter auch in 63 Begegnungen in der 2. Liga. Während seiner Zeit beim MSV erzielte der Linksfuß 8 Tore und bereitete 13 Treffer vor. Von der U15 bis zur U20 bestritt Schnellhardt insgesamt 38 Länderspiele. Er könnte Nachfolger von Marvin Mehlem werden, falls dieser die Lilien verlassen sollte. Unter anderem wurde er zuletzt mit dem 1. FC Nürnberg und dem VfB Stuttgart in Verbindung gebracht.

Im Offensivbereich verstärkt und Braydon Manu die 98er. Der 22-jährige Flügelspieler wechselt vom Halleschen FC nach Südhessen. Manu wurde unter anderem beim Hamburger SV, dem FC St. Pauli und Eintracht Braunschweig ausgebildet. In Braunschweig gelang ihm 2016 auch der Übergang in den Herrenbereich. Nach einem Jahr bei der U23 der Eintracht wechselte Manu zum Halleschen FC, für den er insgesamt 62 Pflichtspiele absolvierte (6 Tore, 8 Vorlagen).

Alle drei Spieler unterzeichneten Dreijahresverträge bis zum Juni 2022. Zuvor hatten die Lilien bereits Tom Skarke (1. FC Heidenheim), Marcel Schuhen (SV Sandhausen), Mandela Egbo (Borussia Mönchengladbach II) und Erich Berko (Dynamo Dresden) als Neuzugänge vermeldet.

Von Stephan Köhnlein