Bayern-Leihgabe Lukas Mai: Alle Optionen offen

Lukas Mai (vorne rechts) im Spiel gegen Greuther Fürth. Foto: Arthur Schönbein

Innenverteidiger schließt Verbleib in Darmstadt nicht kategorisch aus

Unter den Augen von U21-Nationaltrainer Stefan Kuntz zeigte Lukas Mai eine ordentliche Leistung beim 2:2 gegen die SpVgg Greuther Fürth. Der Innenverteidiger will sich für die K.o-Runde der U21-Europameisterschaft empfehlen, die für Ende Mai geplant ist. „Ich versuche Gas zu geben, dass ich das noch schaffe“, sagte der 21-Jährige. Nachdem er in der Qualifikation noch eine feste Größe in der Nachwuchsauswahl gewesen war, verpasste er die Gruppenspiele im März verletzungsbedingt.

Auch bei den Lilien war Mai gesetzt gewesen, bis ihn die Oberschenkelverletzung nach einem Pferdekuss zurückwarf. Nachdem er die Verletzung auskuriert hatte, war er zunächst nur Reservist. „Keiner will hier in der Mannschaft auf der Bank sitzen. Aber ich habe es hingenommen, der Trainer hat so entschieden“, sagt der gebürtige Dresdner und fügt an: „Die Jungs haben es ja auch gut gemacht.“

Wieder erste Wahl

Dass er wieder in die erste Elf kam, hatte ebenfalls mit einer Verletzung zu tun: Patric Pfeiffer musste im Spiel beim Hamburger SV zur Pause ausgewechselt werden und fällt mit einer Syndesmoseverletzung für den Rest der Saison aus.

Damit ist Mai neben Routinier Immanuel Höhn zumindest zunächst erste Wahl; denn die beiden verbliebenen Innenverteidiger Mathias Wittek und Thomas Isherwood brauchen nach ihren langen Verletzungen noch Zeit und Nicolai Rapp zeigte sich auf der Doppelsechs vor der Abwehr zuletzt deutlich stärker.

Fokus auf den Klassenerhalt

Saisonziel in Darmstadt bleibt der Klassenerhalt. „Klar haben wir noch ein paar Brocken, aber ich bin sehr zuversichtlich, dass wir das schaffen werden“, sagt die Leihgabe vom FC Bayern München. Dort kam er zwar überwiegend in der Zweiten Mannschaft des Rekordmeisters zum Einsatz, absolvierte aber auch schon zwei Bundesliga-Spiele.

Was nach Saisonende komme, stehe noch nicht fest. „Mein Berater lässt mich da erstmal raus. Ich habe noch fünf Spiele hier, und die will ich zu 100 Prozent machen“, sagt Mai. Auch einen Verbleib bei den Lilien schließt er nicht kategorisch aus: „Das ist auch eine Option. Ich halte mir alle Optionen offen“, sagt er.

Von Stephan Köhnlein

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