Ausbildung in Corona-Zeiten

Landrat Thomas Will hieß am Montag die neuen Auszubildenden, Praktikant*innen und Bacherlor-Student*innen im Landratsamt willkommen. Foto: Kreisverwaltung

Landrat begrüßt Neulinge in der Kreisverwaltung

Kreis Groß-Gerau – „Seit vielen Jahren begrüßen wir unsere neuen Auszubildenden in dieser Form in der Kantine des Landratsamts – aber heute, in einer etwas anderen, nämlich in der Corona-Zeit, ist eben alles ein wenig anders. Es wird uns umso mehr in Erinnerung bleiben.“ Das sagte Landrat Thomas Will am Montagmorgen beim Willkommensfrühstück für den neuen Ausbildungsjahrgang, bei dem die Frühstücksbrötchen abgepackt und die Sitzplätze streng vorgegeben waren.

Fünf neue Auszubildende hieß der Landrat willkommen. Auch fünf Bachelorstudent*innen waren in der Runde, die Anfang September mit dem Studium beginnen. Zwei von ihnen sind bereits Mitarbeiterinnen im Landratsamt gewesen, einer hat gerade die Ausbildung dort beendet und einer war zuvor Fachoberschul-Praktikant in der Kreisverwaltung. Drei neue FOS-Praktikant*innen starten ihre Laufbahn in der öffentlichen Verwaltung jetzt im August. Ebenfalls dabei war am Montag eine externe Auszubildende aus der Gemeinde Büttelborn, die an den Einführungswochen des Kreises teilnimmt.

Alle Neuen stellten sich kurz vor, beschrieben Stationen ihres bisherigen Lebenswegs und ihre Hobbys. Ihnen taten es der Landrat und das anwesende Team aus dem Fachbereich Steuerung gleich. Zeit zum näheren Kennenlernen wird es für die Azubis in den kommenden gemeinsamen Tagen in Ober-Seemen, im Kinder- und Jugendferiendorf, des Kreises Groß-Gerau, geben.

Fragen an den Landrat drehten sich zum Teil um seinen persönlichen Werdegang, vor allem aber auch um die Arbeit als Verwaltungschef während der Corona-Pandemie. Einiges aus den vergangenen Monaten wird bleiben, schätzte Landrat Will die Situation ein: Immer wieder werde situativ und rasch gehandelt werden müssen. Andere Tagesstrukturen und Arbeitsweisen, wie zum Beispiel Videokonferenzen, könnten sich etablieren. „Bei allem nötigen Tempo müssen wir aber aufpassen, dass wir nicht überdrehen“, sagte Thomas Will zu den jungen Leuten.

Als Rat gab er ihnen mit, sofort nachzuhaken, wenn an ihrer Arbeitsstelle etwas unklar oder irritierend ist. Und sich bei den Vorgesetzten zu melden: „Wir sind immer ansprechbar.“

ggr

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