732.431 Kilometer auf dem Velo

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Landrat Will zieht positive Bilanz der Klimaschutz-Kampagne „Stadtradeln“

Kreis Groß-Gerau – Die Bilanz kann sich wirklich sehen lassen: In der Zeit vom 20. Juni bis 10. Juli 2021 sind im gesamten Kreis Groß-Gerau 3.618 Radler*innen in 254 Teams für die Klimaschutz-Kampagne STADTRADELN auf das Fahrrad gestiegen. Die Zahl der Teilnehmenden hat in diesem Jahr erstmals die 3.000er Marke geknackt. Dementsprechend sind auch mehr Kilometer als in den vergangenen Jahren zusammengekommen: 732.431 Radkilometer, das entspricht einer CO2-Einsparung von rund 108.000 Kilogramm. Deutschlandweit liegt der Kreis Groß-Gerau bislang auf dem 42. Platz und hessenweit sogar auf Rang 1.

„Das ist ein großartiges Ergebnis“, sagte Landrat Thomas Will. „Es ist toll, dass sich so viele Menschen im Kreis in den drei Wochen aufs Rad geschwungen und beim STADTRADELN mitgemacht haben, das belegt den hohen Stellenwert des Klimaschutzes und des Radverkehrs insgesamt im Kreis“, so Will. Der Landrat bedankte sich bei den teilnehmenden Schulen sowie den lokalen Koordinator*innen und den Teamkapitän*innen, die kräftig die Werbetrommel gerührt und die Aktion tatkräftig unterstützt haben. „Die große Siegerin ist die Umwelt“, so Will.

Auch in diesem Jahr sind wieder alle 14 Kreiskommunen gegeneinander angetreten und es haben sich insgesamt 164 von 564 Parlamentarier*innen zum STADTRADELN angemeldet. Wie im vergangenen Jahr hat Riedstadt die Kommunenwertung „Fahrradaktivstes Kommunalparlament“ mit deutlichem Abstand vor der Gemeinde Nauheim und der Stadt Ginsheim-Gustavsburg gewonnen. Für Riedstadt legten 24 von 37 Parlamentarier*innen knapp 5.000 Kilometer zurück.

Bei den absolut gefahrenen Kilometer haben die Teams aus Rüsselsheim am Main mit 195.107 Kilometern vor Mörfelden-Walldorf (138.213 Kilometer) und Riedstadt (111.669 Kilometer) die Nase vorn. In der Kategorie fahrradaktivste Kommune liegt ebenfalls Riedstadt mit 4,69 Kilometern pro Einwohner auf dem ersten Platz. Mörfelden-Walldorf und Bischofsheim belegen mit 3,97 bzw. 3,55 Kilometer pro Einwohner die Ränge 2 und 3.

Mit den meisten Kilometern pro Teilnehmer landete das Team „Die Verfahrer“ aus Riedstadt mit 1.304 Kilometern auf dem ersten Platz. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen die Teams „Montagsradler Wolfskehlen“ (1.103 km) und „Radelbienen Naumer Landfrauen“ (910 km). Den ersten Platz bei den absolut meisten Kilometern belegt mit 22.481 Kilometern das Team „Opel Quintuplet“, gefolgt von den Schüler*innen und Lehrkräften der „Martin-Niemöller-Schule“ (21.306 km) aus Riedstadt und den „SKG Radlern“ aus Mörfelden-Walldorf (20.313 km).

Beim Wettbewerb der Schulen ergab sich im Kreis Groß-Gerau folgendes Bild: Insgesamt 13 Schulen hatten sich in diesem Jahr am Stadtradeln beteiligt, darunter auch eine Grundschule. Hier haben in der Kategorie meiste geradelte Kilometer folgende Schulen die Nase vorn: die Martin-Niemöller-Schule aus Riedstadt liegt mit 185 Teilnehmer*innen und 21.306 gefahrenen Kilometern vor der Bertha-von-Suttner-Schule aus Mörfelden-Walldorf (14.462 km) mit 122 Radler*innen und dem Neuen Gymnasium aus Rüsselsheim (6.840 km) mit 31 Radler*innen. Am Ende des deutschlandweiten Zeitraums Ende September wird sich zeigen, welche Schulen aus dem Kreis Groß-Gerau es unter die Gewinner des hessischen Unterwettbewerbs „Schulradeln“ schaffen werden.

Der Kreis Groß-Gerau trage mit seiner Teilnahme an der deutschlandweiten Kampagne die Klimaschutzziele mit in Verbindung mit der Radverkehrsförderung dazu bei, den Umstieg auf das Null-Emissions-Fahrzeug Fahrrad zu ermöglichen, so Will. Und Simon Weimer, Klimaschutz-Manager des Kreises Groß-Gerau, ergänzt: „Wenn auch nach dem STADTRADEL-Zeitraum die eine oder andere Autofahrt zur Arbeit oder in der Freizeit durch eine Fahrt mit dem Rad ersetzt wird, leistet man einen wirklichen Beitrag zum Klimaschutz. Denn jeder mit dem Fahrrad zurückgelegte Kilometer bedeutet nicht nur eine Verringerung der CO2-Emissionen und von weiteren Luftschadstoffen, sondern zugleich einen Beitrag zur Lärmminderung. Das alles kommt den Bürger*innen zugute.“ 

Die fahrradaktivsten Schulen und Kommunen wird der Kreis Groß-Gerau noch separat auszeichnen.

ggr

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