Zusätzliche Busse im Einsatz

Kreis unterstützt den integrierten Schülerverkehr

Kreis Groß-Gerau – Als Schulträger, der die Schülerbeförderung übernimmt, hat der Kreis Groß-Gerau gemeinsamen mit der Lokalen Nahverkehrsgesellschaft LNVG die Situation nach den Sommerferien hinsichtlich der Busverbindungen analysiert. Nach den Vorgaben des Landes Hessen findet Unterricht wieder regulär und in kompletten Klassen statt. Dass alle Schüler*innen wieder gleichzeitig Unterricht haben, sorgt zwangsläufig auch für eine stärkere Auslastung der Linienbusse.

Als Schulträger hätte sich der Kreis andere Unterrichtsmodelle gewünscht und wäre vorbereitet gewesen, den Busverkehr entsprechend anzupassen. So allerdings bleibt es bei den Kapazitätsspitzen zur 1. und zur 6. Stunde.

Im gesamten Schulträgergebiet beträgt die Auslastung zu Schulzeiten derzeit rund 75 Prozent im Linienverkehr. Einige Linien und Zeiten sind jedoch besonders nachgefragt und deswegen hat der Kreis Groß-Gerau bereits nachgesteuert: Seit Montag, 31. August 2020, wird der integrierte Schülerverkehr auf Linienbussen durch Schulbusse des Schulträgers ergänzt. Der Kreis beauftragt im Rahmen des freigestellten Schülerverkehrs nach § 161 Hessisches Schulgesetz regionale Busunternehmen, auf besonders ausgelasteten Touren hinter dem Linienbus einen weiteren Bus einzusetzen. Dieser steht dann als Schulbus ausschließlich Schüler*innen zur Verfügung. An die Kinder und Jugendlichen ergeht zugleich der Appell, sich gleichmäßig auf beide Angebote zu verteilen, um Gedränge zu vermeiden.

Die zusätzlichen Schulbusse werden auf besonders ausgelasteten Touren eingesetzt. Dazu zählen vormittags zum Beispiel die Strecken von Klein-Gerau zur Martin-Buber-Schule (MBS) in Groß-Gerau, von Erfelden zum Gymnasium und zur Johannes-Gutenberg-Schule in Gernsheim, von Leeheim zur Martin-Niemöller-Schule Riedstadt oder auch von Mörfelden zur Prälat-Diehl-Schule in Groß-Gerau. Nachmittags betrifft es unter anderem die Strecke von der MBS nach Trebur, vom Groß-Gerauer Bahnhof nach Goddelau und von Rüsselsheim nach MörfeldenWalldorf.

Insgesamt gibt es das Zusatzangebot aktuell vormittags auf neun Strecken und nachmittags auf sieben Touren. Ob die Zusatzbusse ausreichen oder ob nachgebessert werden muss, wird vom Kreis regelmäßig überprüft.

ggr

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