„Zukunft fängt in Nauheim an“

Kinder aus allen Nauheimer Kitas kamen zum Pressetermin anlässlich der Vorstellung der neuen Kampagne "Zukunft fängt in Nauheim an" im Ochsengrund zusammen. Foto: Gemeinde Nauheim

Gemeinde stellt neue Werbekampagne vor

Nauheim – „Zukunft fängt in Nauheim an“ – mit diesem Slogan wirbt die Gemeinde Nauheim aktuell für sich als Arbeitgeber und richtet sich damit vor allem an angehende sowie an bereits ausgebildete Erzieherinnen und Erzieher. Am Freitagvormittag (24.01.) stellte Bürgermeister Jan Fischer gemeinsam mit rund 200 Kindergartenkindern die neue Kampagne in der Kindertagesstätte Ochsengrund vor.

„Mit der neuen Kampagne möchten wir für das Berufsbild der Erzieher in Nauheim werben“, erklärte Fischer. „Denn es lohnt sich, in diesem Bereich zu arbeiten und sich ausbilden zu lassen.“ Aktuell sei man in Nauheim zwar personell gut aufgestellt, bedingt durch Schwangerschaft, Elternzeit oder Rente herrsche aber eine rege Fluktuationsrate in den Teams. „Wir suchen also immer Fachkräfte“, so Fischer weiter.

Um bei pädagogischen Fachkräften aufmerksamkeitsstark für Nauheim zu werben, hat sich die Gemeinde Unterstützung bei einer Kommunikationsfachfrau geholt: Die Schriftsetzermeisterin Kerstin Weber aus Nauheim berät auf freiberuflicher Basis seit Jahren Kunden dazu, wie Botschaften am besten transportiert werden können. Für die Gemeinde hat sie das Herzstück der neuen Kampagne – den Slogan – sowie ein Motiv für Werbebanner, Plakate, Flyer, Postkarten und magnetische Autoschilder entworfen.

Bei der Werbeoffensive gehe es laut Fischer nicht um das Abwerben von Fachkräften aus anderen Kommunen. Vielmehr liege der Fokus darauf, für das Berufsbild der Erzieherin/des Erziehers zu werben: „Wir werben in Nauheim mit dem wertvollsten, was wir haben: unseren Kindern, dem guten Zusammenhalt in den Teams und den anspruchsvollen und individuellen Konzepten der Einrichtungen.“

Um die Ausbildung zum Erzieher oder zur Erzieherin attraktiver und flexibler zu gestalten, möchte die Gemeinde künftig mit der Werner-Heisenberg-Schule in Rüsselsheim kooperieren und die Möglichkeit einer praxisintegrierten Ausbildung (PiA) anbieten. „Wer zum Beispiel Abitur gemacht hat, die Fachholschulreife besitzt oder bereits eine Berufsausbildung abgeschlossen hat, kann mit PiA in einem dualen System Schule und Praxis verbinden“, erklärt Fischer. Der Kooperationsvereinbarung hat der Gemeindevorstand bereits zugestimmt.

ggr

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