Wandern und relaxen in Bad Soden

Die Frauen des Odenwaldklub unterwegs

Groß-Gerau – Bei der Stadtführung von Monika Ruppel lernten die 28 Wanderfreundinnen in Bad Soden-Salmünster auch die salz- und eisenhaltige Stahlquelle und das Huttenschloss kennen. Außer dem in Bad Soden entwickelten Schnellhefter konnten noch weitere patentierte Gerätschaften und Reste einer Stickgarn-Fabrik besichtigt werden.

Die OWK-Frauen kamen anfangs ganz schön ins Schwitzen, bevor der steile Anstieg bewältigt war. Gemütlich ging es dann durch den herrlichen Wald bis nach Neudorf mit seinem markanten alleinstehenden Glockenturm. Am landwirtschaftlichen Weidenhof lernten sie die rege Betriebsamkeit kennen, die für die Versorgung der 450 Rindviecher, davon 225 Milchkühe, notwendig ist. Ein Teil der freilaufenden Kühe wird sogar mit großem Erfolg vom Roboter gemolken. Viel Spaß hatten die OWK’lerinnen auf dem Rundgang mit den frisch geborenen Kälbchen.

An einer Butterblumenwiese wurde am nächsten Tag auf das Wohl der Geburtstagsfrau Ursula und einer weiteren Spende von Wanderfreundin Ulrike angestoßen. Nach einer Pause an der Kinzigtalsperre mit einem maximalen Stauvolumen von 7,2 Mio. Liter Wasser ging es zur Rimbachfarm, bei der die Mittagsrast reserviert war. Aber sie hatte über Nacht ihre Pforten geschlossen. Das freundliche Team des Bayrischen Hofs in Steinau-Marborn hatte die Gestrandeten herzlich aufgenommen. Ein Teil der Gruppe fuhr mit dem Taxi zur Unterkunft zurück. Der weite Weg zu Fuß wurde mit einer wohlverdienten Pause an der Ruine der Burg Stolzenberg belohnt.

Am letzten Abend wurden allerlei kleine Geschichten von Ina vorgelesen, Ute gab Unterricht in Hessisch und ein Schweinchenmalen ließen die Zeit wie im Flug vergehen. Eine Überraschung in Form von Eulen und Schildkröten hielt Hildegard für alle Wanderfreundinnen bereit. Ina bedankte sich im aller Namen bei den Wanderführerinnen Ute Rauch, Marita Tautz und Rosel Wolk für die Organisation der 4-Tage-Tour und überreichte ein hübsch gebasteltes „Bärengeschenk“.

Ein schöner Abschluss war am letzten Aufenthaltstag das Kurkonzert mit der Elmer Bigband und der Besuch der Totes-Meer-Salzgrotte, bevor der Bus die Reiselustigen zurück in die Heimat brachte. Die Frauen hatten sich insgesamt 37 km erlaufen.
Pitzer/ggr

Foto: OWK

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