Von Wissensvermittlern und Wegbegleitern

Die pädagogischen Fachkräfte in Riedstadts Betreuungseinrichtungen suchen Unterstützung. Foto: Stadt Riedstadt

Büchnerstadt wirbt um Fachkräfte für städtische Kitas

Riedstadt – Tag für Tag entdecken kleine Kinder ein wenig mehr von ihrer Welt. Spielerisch forschen sie, probieren neue Dinge aus und gehen auf abenteuerliche Entdeckungsreisen. Dass sie dies mit Spaß und Selbstvertrauen tun können, dafür möchten die pädagogischen Fachkräfte der Büchnerstadt Riedstadt sorgen, verstehen sie sich doch als Wegbegleiter*innen und Impulsgeber*innen bei diesem Prozess.

Nun sucht die Büchnerstadt Riedstadt Verstärkung für die professionellen Teams in ihren 13 Kitas sowie der Kita an der Großsporthalle Erfelden, die im Sommer in Betrieb gehen wird. Denn Riedstadt ist eine junge, dynamische Kommune mit vielen Neubaugebieten und entsprechend hohem Kinderbetreuungsbedarf. Daher werden dringend weitere staatlich anerkannte Erzieher*innen für die Bereiche Ü3, U3 und Hort in Vollzeit und Teilzeit gesucht. Zudem werden für fünf städtische Kindertagesstätten engagierte Leitungen benötigt.

Deshalb startet die Stadt eine groß angelegte Kampagne direkt auf der Homepage der Stadt www.riedstadt.de und in den sozialen Medien zur Personalgewinnung. Entsprechend dem Selbstverständnis der pädagogischen Fachkräfte werden weitere Begleiter*innen, Impulsgeber*innen, Wissensvermittler*innen, Zuhörer*innen, Seelenbeschützer*innen und Forscher*innen in den Kita-Teams gesucht.

Da ist etwa Nora Lerch, Leiterin der Kita Pfiffikus, mit abenteuerlustigen Kindern samt Planetenkugeln zu sehen. Und auf die Frage „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ antwortet Nico Gade, stellvertretender Leiter der Kita am Park, zum Beispiel: „Ich bin Forscher, Wegbegleiter und Bodyguard.“ Dazu reicht er einer jungen Nachwuchsturnerin auf der Schwebebalken-Bank eine Halt gebende Hand.

Wichtig war der Fachbereichsleiterin Kinder, Jugend und Soziales Petra Fischer, dass keine Models, sondern Kinder und Erzieher*innen der städtischen Betreuungseinrichtungen gezeigt werden. „Wir möchten die Atmosphäre und Wertschätzung, die in unseren Kindertagesstätten herrscht, vermitteln und das mit den Menschen, die dort einen Großteil ihres Tages verbringen“, erklärt Fischer.

ggr

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