Odenwaldklub Groß-Gerau im Hochgebirge unterwegs

Die OWK Wanderer am Brandstadl-Kreuz. Foto: OWK

Ziel war in diesem Jahr der Wilde Kaiser

Groß-Gerau – Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. So war durch einen Riesenbus dafür gesorgt, dass sogar 1,65 m-Mindestabstand erreicht wurde. Die ersten Höhenmeter am Ankunftstag wurden bei einer Kneipprunde mit energetischen Stationen, lebhaftem Bach und sogar einer Saline geschafft.

Am nächsten Morgen erklommen die OWK-Freunde schweißtreibend die Brenneralm, wo eine wohlverdiente Pause eingelegt wurde. Einige Unermüdliche nutzten statt der Astbergbahn einen steilen Bergweg zur Talstation.

Wegen der Regenvorhersage gab es nach einem Spaziergang eine Bergbahnfahrt mit der Hartkaiserbahn mit Einkehr. Zwecks „Aussichtslosigkeit“ gab es eine Fotosession am Bergdoktorhaus in Ellmau, bevor die Gruppe zurück nach Scheffau wanderte. Mit einem alles bietenden Tiroler Buffet und Hausmusik wurden sie vom Wirt überrascht.

Am nächsten Tag ging es von der Bergstation Keat in Serpentinen zur Hohen Salve und zum Salvenkirchlein. Die Aussicht in die Alpen und die vielen Dreitausenden war grandios. Auf schmalen Waldwegen wurde nach der Rückkehr noch die Rehbachklamm mit vielen Brücken und Stegen in Scheffau erwandert.

Bei Kaiserwetter bezwangen die OWK-Freunde den Tanzbodenteich und das Gipfelkreuz Brandstadl, um zum Abschluss in die Jägerhütte einzukehren. Auch die folgenden Tage konnten Hochgebirgstouren durchgeführt werden: Von der Tanzbodenalm, Eibergalm und Blinzalm ging es zur Blattlalm am Astberg. Und am letzten Tag wurde das Bergkreuz an der Walleralm bezwungen und der Hintersteiner See erwandert.

Reinhard Roth bedankte sich bei Heinz Pitzer und Rosel Wolk für die Organisation und Durchführung der Hochgebirgswanderwoche, bei der immerhin 4.930 Höhenmeter und 78 km geschafft wurden, und überreichte ein Geschenk.

owk/ggr

 

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