Lindström will nicht nur an Gewicht zulegen

Jesper Lindström beim Testspiel gegen den SV Sandhausen. Foto: Jan Huebner

Dänischer Neuzugang verstärkt das offensive Mittelfeld der Eintracht

Er kam für rund sieben Millionen Euro Ablöse vom dänischen Erstligisten Bröndby IF zu Eintracht Frankfurt: Jesper Lindström (21) ist dänischer U21-Nationalspieler und agiert vor allem als offensiver Mittelfeldspieler. In diesem Mannschaftsteil ist die Konkurrenz groß: Amin Younes und Daichi Kamada zählen dort zu den Leistungsträgern. Hinzu kommt Ajdin Hrustic, der in seinem zweiten Jahr bei der Eintracht auf mehr Einsätze hofft. Auf der Homepage der Eintracht wurde Lindström in Stichpunkten vorgestellt:

Die Entscheidung für die Eintracht:

Ich habe zwar in den vergangenen Monaten Angebote von verschiedenen Vereinen erhalten. Dennoch ist es mir nicht schwergefallen, mich für Frankfurt zu entscheiden. Vor eineinhalb Monaten gab es den ersten Kontakt, veranlasst durch Markus Krösche. Dann ging alles sehr schnell. Die Strukturen hier gefallen mir sehr gut, ich stoße zu einem jungen Team mit einem neuen Sportvorstand und Trainer. Ich möchte gerne ein Teil dieses neuen Abschnittes sein. Zudem freue ich mich tierisch darauf, mit der Eintracht europäisch zu spielen.

Die Vorbereitungen vor dem Wechsel:

Mit Bröndby habe ich bereits eine dreiwöchige Vorbereitung absolviert, sodass ich mich in einer sehr guten Form sehe. Ich war im Vorfeld etwas nervös, wie ich mich mit dem Trainer und den Spielern verstehe, wurde aber sofort super empfangen. Darüber freue ich mich sehr.

Seine Assoziationen mit Eintracht Frankfurt:

Ich habe in den vergangenen Jahren sehr gerne die Bundesliga geschaut, auch Spiele der Eintracht. Besonders mag ich es, wenn schnell von Abwehr auf Angriff umgeschaltet wird, das ist genau mein Spiel. Beeindruckt hat mich schon vor Jahren, dass die Fans von Eintracht Frankfurt bei Auswärtsspielen – besonders auf europäischer Ebene – so stark vertreten sind und viele Fans die Mannschaft vor Ort unterstützen. Das weckt die Lust, europäisch zu spielen, zusätzlich.

Der Spielertyp Lindström:

Grundsätzlich spiele ich gerne im vorderen Bereich, kann aber auch über die Flügel kommen. Ich habe einen guten Schuss aus der Distanz und zeige im Strafraum gerne mein Kombinationsspiel. Dabei ist mir wichtig, dass Spieler hinter mir spielen, die mir den Rücken defensiv freihalten.

Seine Ambitionen für seine erste Saison:

Ich hoffe, dass Oliver Glasner mich aufstellt und ich gleich einige Spiele absolvieren kann, um mich von Beginn an in den Vordergrund zu spielen. Mein Ziel ist zudem, etwas an Gewicht zuzulegen, damit ich mich in den Zweikämpfen besser durchsetzen kann. Ich bin sehr schnell, möchte aber etwas zunehmen, um mir den Gegner noch besser vom Leib zu halten. Darüber habe ich auch schon mit dem Trainer gesprochen.

Von Stephan Köhnlein

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