Kooperation wird ausgebaut

Im Landratsamt tauschten sich am Dienstag über Themen des Handwerks aus (von links): Kreishandwerksmeister Ulrich Tögel, Hans-Peter Imhof und Margit Kühner (Fachdienstleitung) vom Fachdienst Wirtschaft, Landrat Thomas Will, Gabi Walter-Reichelt, Fachbereichsleiterin Gebäudemanagement, und Nils Kliesing, Geschäftsstellenleiter Kreishandwerkerschaft.  Foto: Kreisverwaltung

Kreis bleibt im Dialog mit der Kreishandwerkerschaft

Kreis Groß-Gerau – Der Gesprächsfaden zwischen Kreisverwaltung und Kreishandwerkerschaft soll in Corona-Zeiten nicht abreißen, sondern im Gegenteil intensiviert werden. Darüber waren sich die Teilnehmer*innen einer Gesprächsrunde am Dienstag im Landratsamt Groß-Gerau einig. Landrat Thomas Will hatte dazu eingeladen. „Das Handwerk bietet interessante Berufe, eine solide Grundausbildung und gute Weiterbildungs-, Karriere- und Verdienstmöglichkeiten. Wenn dies mehr junge Menschen erkennen, ist dies gut für die Betriebe – und ebenso gut für den Kreis Groß-Gerau“, so der Landrat.

Nicht nur, weil die Präsidentin der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main, Susanne Haus, aus dem Kreis Groß-Gerau stammt, steht man in engem Kontakt. Regelmäßiger Informationsaustausch, etwa beim arbeitsmarktpolitischen Frühstück oder bei Freisprechungsfeiern, gehört bereits seit Langem zum Programm.  Anfang Juli beteiligte sich der Kreis an der Veranstaltung „Eine Stunde Handwerk“, bei der für die duale Ausbildung geworben wurde.

In dieser Woche nun kamen Kreishandwerksmeister Ulrich Tögel und Nils Kliesing, Geschäftsstellenleiter der Kreishandwerkerschaft Groß-Gerau, mit dem Landrat zusammen. Fachliche Unterstützung von Seiten der Kreisverwaltung gab es von Margit Kühner und Hans-Peter Imhof vom Fachdienst Wirtschaft sowie von Gabi Walter-Reichelt, Fachbereichsleiterin Gebäudemanagement. Die Themenpalette war bunt. Die Ausbildung im Handwerk stand dabei obenan. Für viele Betriebe bietet sich derzeit eine schwierige Situation; es ist nicht einfach, geeignete Azubis zu finden. Daher sollen die Anstrengungen, für die attraktiven Jobs im Handwerk zu werben, noch erhöht werden. In Kooperation mit der Wirtschaftsförderung des Kreises soll „Eine Stunde Handwerk“ fortgesetzt werden.

Auch die Schwierigkeiten bei der Betriebsübergabe im Handwerk, weil es kaum Nachfolger gibt, sowie der Fachkräftemangel, der unvermindert weiterbesteht, waren Themen. Was die Bekämpfung der Schwarzarbeit angeht, so ist ein Runder Tisch mit beteiligten Institutionen geplant.

Landrat Will regte zudem den regelmäßigen Austausch zwischen Kreisverwaltung und Kreishandwerkerschaft an. Beim nächsten Treffen soll es um die Möglichkeiten gehen, die Schule und Berufsschule im Hinblick auf eine Berufslaufbahn im Handwerk bieten.

Wer sich über die Aktivitäten der Kreishandwerkerschaft und der Wirtschaftsförderung des Kreises weiter informieren möchte, kann dies im Internet auf folgenden Seiten: Startseite – Kreishandwerkerschaft Groß-Gerau (kh-gg.de), https://www.kreisgg.de/wirtschaft/.

ggr

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