Feierstunden am Volkstrauertag

Der Toten gedenken, zum Frieden mahnen

Groß-Gerau – Anlässlich des Volkstrauertages am Sonntag, dem 14. November 2021, rufen der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, der Sozialverband VdK, der Bund der Vertriebenen (BdV) und der Magistrat der Kreisstadt Groß-Gerau dazu auf, aller Toten aus vergangenen wie gegenwärtigen Kriegen zu gedenken und zum Frieden zu mahnen. Eine Gelegenheit, die Mahnung „Nie wieder Krieg!“ zum Ausdruck zu bringen, bieten mehrere Feierstunden in der Kernstadt Groß-Gerau und ihren Stadtteilen.

Beginn der zentralen Gedenkfeier im Historischen Rathaus der Kreisstadt ist um 11.30 Uhr. Die Ansprache hält Daniel Fassoth, Vertreter des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Ein Instrumentalensemble aus Wolfskehlen begleitet die Feierstunde musikalisch. Vorgesehen ist darüber hinaus, dass eine Schülergruppe der Prälat-Diehl-Schule Gedanken zum Volkstrauertag formuliert. Zum Abschluss des Gedenkens ist das Niederlegen von Kränzen am Ehrenmal im Erdgeschoss des historischen Rathauses vorgesehen.  

Auf 11 Uhr ist die Feierstunde zum Volkstrauertag in Dornheim terminiert, die im Andachtsraum auf dem Friedhof stattfindet. Erster Stadtrat Jürgen Schulz und Ulrich Görzel vom Sozialverband VdK sind Redner der Feierstunde. Ein Holzbläserduo aus Riedstadt umrahmt die Feierstunde musikalisch. An das Gedenken in der Trauerhalle schließt sich eine Kranzniederlegung am Ehrenmal des Friedhofs an.

Am Nachmittag sind die Bürger in Wallerstädten und Berkach zu Gedenkfeiern eingeladen.

Die Feierstunde in Wallerstädten beginnt um 13.30 Uhr in der Friedhofskapelle. Die Ansprache hält Jürgen Fuge, Pfarrer in Ruhe. Mit Musik bereichert das Ensemble Seidemann die Feierstunde. 

Beginn der Gedenkfeier auf dem Friedhof in Berkach ist um 14.30 Uhr. Die musikalische Begleitung übernimmt die Holzbläsergruppe der städtischen Musikschule. Es spricht der frühere Pfarrer der Groß-Gerauer Südgemeinde, Jürgen Fuge.

Die Veranstalter bitten die Bevölkerung, sich Zeit für die Teilnahme an einer der genannten Gedenkstunden zu nehmen. Sowohl die Generation, deren persönliche Erinnerungen mit einem Krieg verknüpft sind, als auch Menschen jüngerer Jahrgänge sind aufgerufen, ein sichtbares Zeichen gegen sinnlose Gewalt und kriegerische Auseinandersetzungen in aller Welt zu setzen. 

ggr

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