Eintracht wird Vizemeister hinter Leipzig

Eintracht Frankfurt ist auf allen Kanälen aktiv, hier bei Facebook. Foto: Arthur Schönbein

Sportmagazin und Beratungsfirma erstellen Tabelle für Digitalauftritt

Sportlich steht Eintracht Frankfurt nach dem furiosen 3:3 bei Union Berlin auf Rang neun der Tabelle. Wesentlich besser ist die Platzierung beim digitalen Auftritt des Vereins. Nach einer Auswertung des Sportmagazins „kicker“ und der Digitalberatung nexum erreicht die Eintracht dort Rang zwei.

Die Bewertung erfolgte dabei nach den Kriterien Website, Onlineshop, Social Media, Sponsorenbereiche, eSports, Präsenz in professionellen Netzwerken (LinkedIn), Einbindung des sozialen Engagements sowie Internationalität.

In der Gesamtbewertung muss Eintracht Frankfurt nur RB Leipzig den Vortritt lassen. Auf Rang drei folgt Bayer 04 Leverkusen. Borussia Dortmund schrammt nicht nur am internationalen Geschäft vorbei, sondern muss auch zusehen, wie Erzrivale Schalke 04 auf Platz vier in die digitale Champions League einzieht. Serienmeister Bayern München schafft es nur auf einen Europa-League-Platz.

Mainz steigt zumindest digital ab

Digitale Absteiger sind der 1. FSV Mainz 05, der 1. FC Union Berlin und Arminia Bielefeld. Alle drei liegen vor allem in den Kategorien Shop, Website und Social Media weit hinten und können diese Platzierung auch durch bessere Ergebnisse in anderen Bereichen nicht aufholen.

Die Eintracht weiß laut der Auswertung vor allem in den Bereichen Onlineshop, eSports und LinkedIn zu überzeugen und zählt hierbei jeweils zu den Top Drei. Grundlage für die Rankings waren qualitative Analysen und Bewertungen von nexum.

Schwächen bei Webauftritten und Social Commitment

Insgesamt bewerteten die Digitalexperten die Social-Media-Auftritte (Facebook, Instagram, Twitter und TikTok) – aller Vereine positiv. Dagegen sahen sie bei den meisten Webauftritten und insbesondere in puncto Social Commitment in weiten Teilen Verbesserungspotential.

Selbst die Vereine auf dem Siegertreppchen liefern der Untersuchung zufolge zwar sehr solide, aber keinesfalls perfekte Webauftritte ab. Beim Social Commitment dokumentiert Spitzenreiter Bremen seine sozialen Aktionen umfangreich und stellt Projekte abwechslungsreich vor. Auffällig sei, dass alle Vereine in diesem Bereich aktiv seien, ihre Engagements jedoch erheblich besser und nachhaltiger in ihre Gesamtauftritte einbinden könnten, heißt es in der Studie.

Von Stephan Köhnlein

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