Eintracht kauft Leihgabe André Silva

12.09.2020, xkvx, Fussball DFB Pokal 1.Runde, TSV 1860 Muenchen - Eintracht Frankfurt emspor, v.l. Andre Silva (Eintracht Frankfurt) (DFL/DFB REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS as IMAGE SEQUENCES and/or QUASI-VIDEO)

Zweitbester Bundesliga-Torjäger nach dem Restart – Rebic bleibt bei Milan

Bereits ein Jahr vor Ende des Leihvertrags hat Eintracht Frankfurt den portugiesischen Nationalspieler André Silva fest verpflichtet. Aus dem bis 2021 laufenden Leihgeschäft mit dem italienischen Erstligisten AC Mailand wurde nun ein fixer Wechsel mit Vertragslaufzeit bis 2023. „Ich bleibe ein Adlerträger“, verkündete er auf Deutsch in einem Kurzvideo auf der Homepage der Eintracht.

„Wir haben in den vergangenen Monaten gesehen, welche Leistungsfähigkeit in André steckt“, sagte Sportvorstand Fredi Bobic. „Er war nicht umsonst nach dem Restart der zweitbeste Stürmer in der Bundesliga.“ Silva war der beste Eintracht-Torjäger der abgelaufenen Saison, 8 seiner 16 Pflichtspieltreffer erzielte er nach der Corona-Unterbrechung.

„Er ist ein junger und flexibler Angreifer, der mit seinen 24 Jahren noch Entwicklungspotential besitzt“, sagte Bobic. „Wir sind überzeugt, dass wir ihn hier in Frankfurt auf ein noch höheres Niveau bringen können und freuen uns, dass wir einen starken Stürmer bis zum Sommer 2023 an uns gebunden haben.“

Rebic bleibt im Gegenzug in Italien

Zu den Ablösemodalitäten gab es keine Angaben. Bei seinem Wechsel vom FC Porto zu Milan hatte Silva im Jahr 2017 über 30 Millionen Euro gekostet. 2019 war er als Leihgabe zur Eintracht gekommen – im Gegenzug für Ante Rebic. Die Leihe des Kroaten nach Mailand wurde nun ebenfalls in einen dauerhaften Vertrag umgewandelt – in seinem Fall sogar bis 2025.

„Ante wird unseren Fans immer in Erinnerung bleiben, nicht nur wegen seiner überragenden Leistung im DFB-Pokalfinale 2018“, erklärte Bobic. „Seine Leistungen gerade in diesem Jahr haben gezeigt, dass er bei einem Weltclub Fuß fassen und sein großes Potenzial dort ausschöpfen kann. Wir machen diesen Transfer auch möglich, weil wir ihm keine Steine in den Weg legen möchten.“ Nach einigen Startschwierigkeiten war Rebic in der vergangenen Saison in 26 Ligaspielen auf 11 Treffer gekommen.

Von Stephan Köhnlein

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