Eine Seniorenwohnanlage entsteht in Worfelden

Auftakt zur Entwicklung des rund 5000 Quadratmeter großen Baugebiets im Heißgraben

Worfelden – Die zukünftige Seniorenwohnanlage wird aus einem Ensemble von drei vollgeschossigen Gebäuden bestehen. Verortet wird hier eine vollstationäre Pflegeeinrichtung für 89 Menschen in acht Wohngruppen. In einem zweiten Gebäude sollen die Tagespflege mit 15 Plätzen und voraussichtlich auch Praxisräume untergebracht werden. Im dritten Gebäude entstehen 32 barrierefreie Zwei-Zimmer-Wohnungen für Betreutes Wohnen.

Den Neubau, den die zukünftigen Betreiber, die Geschwister Martina LühderWagner und Bernd Lühder mit dem Frankfurter Architekten Gerhard Thiele umsetzen, soll die bisherigen betriebenen Häuser mit insgesamt 93 Plätzen in KleinGerau und Worfelden ersetzen. Eine Sanierung der gemeindeeigenen Gebäude wäre durch die Vorgaben des Hessischen Gesetzes über Betreuungs- und Pflegeleistungen nicht wirtschaftlich gewesen. Bis zum 31. Dezember 2024 müssen neue Anforderungen erfüllt werden, darunter eine hundertprozentige Einzelzimmerquote. Werner Schäfer, Projektleiter der Terramag GmbH, die das Gebiet im Auftrag der Gemeinde entwickelt, berichtete: „Die Erschließungsarbeiten, die auf 580.000 Euro veranschlagt werden, sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Die Gesamtkosten zur Verwirklichung des Baugebiets betragen etwa 1,4 Millionen Euro. Darin enthalten die Kosten, für den Erwerb von zwei Wohnhäusern, die auf dem Gelände standen und die abgerissen werden mussten und auch die Räumung der Kleingartenanlage.

Finanziert wird dies über ein Treuhandkonto der Terramag, die Refinanzierung erfolgt über den Verkauf des Geländes. Die Erschließung erfolgt von der Straße
An der Trift aus. Durch die neue 5,50 Meter breite Erschließungsstraße, die in einem Wendehammer endet, bleiben die rückwärtigen Garteneingänge In den Rödern erhalten. Zwischen Straße und Privatgrundstücken ist ein zwei Meter breiter Grünstreifen vorgesehen. Da die Neubauten drei Meter von der Straße zurückbleiben müssen, ergibt sich ein Abstand von mehr als zehn Metern zu den Grundstücken In den Rödern.“

Auch informierte Werner Schäfer, dass der Spielplatz und mindestens drei der großen Bäume An der Trift erhalten werden und dass auf dem Gelände noch ein Löschwasserbrunnen gebohrt werden muss.

Bürgermeister Andreas Rotzinger bedankte sich bei den anwesenden Beteiligten für die konstruktive und zielführende Zusammenarbeit: „Mit diesem Projekt schaffen wir für Büttelborn eine nachhaltige und überaus vorzeigbare Lösung im Bereich des Seniorenwohnens“, so der Bürgermeister.

M.Peter/ggr

Foto: Dieter Gölzenleuchter

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.