„Das wollte ich immer schon machen“

Gerry Assmann bei der Wasserproben-Entnahme. Foto: Stadt Riedstadt

Für seinen Traumjob wechselt Gerry Assmann nach 20 Jahren den Arbeitsplatz

Konzentriert taucht Gerry Assmann den Probenbecher an der langen Stange in das Wasser des Scheidgraben. Nach der Probenentnahme misst er mit Hilfe der Skala an der Stange den Wasserstand. Anschließend holt er am Auto den Probenkoffer aus dem Kofferraum und macht direkt an Ort und Stelle die ersten Untersuchungen. „Den Sauerstoffgehalt und die Leitfähigkeit kann ich sofort mit Hilfe einer Sonde bestimmen. Für die restlichen Untersuchungen gehen die Proben, die ich heute nehme, in das Labor der Zentralkläranlage“, erklärt Assmann. Denn der Scheidgraben ist nur einer von mehreren Gewässern auf Riedstädter Gemarkung, die er an diesem Vormittag untersucht.

Seit 1. Juni ist Gerry Assmann im Außendienst für die Fachgruppe Umwelt tätig, nachdem er zuvor 20 Jahre im städtischen Bauhof gearbeitet hat, davon 19 Jahre als Vorarbeiter. Der gelernte Forstwirt sagt mit Überzeugung: „Für diesen Job habe ich mich immer interessiert, das wollte ich schon immer machen.“ Kein Wunder – in seiner Freizeit ist Assmann leidenschaftlicher Angler, ist generell lieber draußen in der Natur unterwegs, als drinnen zu sitzen.

An seinem neuen Tätigkeitsfeld liebt er auch die Vielseitigkeit: Unter anderem ist er für die Kontrolle im Außenbereich und die Bekämpfung gesundheitsgefährdender invasiver Pflanzen wie dem Riesen-Bärenklau zuständig, entnimmt Wasserproben, pflegt Obstbaumwiesen, ist der Ansprechpartner für Landwirte, kontrolliert Feldwege, kümmert sich um die Verkehrssicherheit von Bäumen und ist illegal abgelagertem Müll auf der Spur.

In der Fachgruppe mit Barbara Stowasser sowie Matthias Harnisch, dem Baumsachverständigen Nils Bültemann und der ganz neu dazu gekommenen Kollegin Clarice Milagres fühlt er sich sehr wohl. „Wir sind ein prima Team“, befindet er und macht sich auf den Weg zur nächsten Wasserprobenentnahme.

ggr

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