Akman: Ich bin ein kleines Schlitzohr

Ali Akman beim Aufwärmen vor dem Testspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden. Foto: Jan Huebner

Eintracht-Neuzugang spricht über Ziele und gibt ein Versprechen ab

Bereits im Februar hat Eintracht Frankfurt Ali Akman für die anstehende Saison verpflichtet. Nach der Vertragsauflösung mit Ex-Klub Bursaspor traf der türkische U21-Nationalspieler bereits Anfang März in Frankfurt ein. Aber erst seit Anfang Juli ist der 19-Jährige für die Eintracht spielberechtigt. In einem Interview auf der Vereinshomepage sprach er über

… seine Entscheidung, zur Eintracht zu wechseln:

Schon seit meiner Kindheit waren Eintracht Frankfurt und die Bundesliga für mich ein Begriff. Als dieses Jahr die Anfragen von verschiedenen Vereinen kamen, hat mich vor allem die Tradition des Vereins überzeugt. Es ist für mich eine absolute Herzensentscheidung gewesen, hierher zu kommen. Ich denke, dass ich mich in Frankfurt ideal entwickeln und viel lernen kann.

… die Vorfreude auf sein Eintracht-Debüt:

Ich erwarte es sehnsüchtig, das Adlertrikot das erste Mal anzuziehen. Ich bin sehr aufgeregt, voller Vorfreude und hoffe, dass ich die in mich gesteckten Erwartungen mit tollen Leistungen erfüllen kann. Wenn ich die Chance bekomme, zu spielen, werde ich das Vertrauen der Mannschaft, des Trainers und der Fans nicht missbrauchen und alles geben.

… seinen Charakter als Spieler und als Mensch:

Ich bin ein kleines Schlitzohr, das hat auch im Verein schnell die Runde gemacht (lacht). Ich fühle mich im Strafraum sehr wohl und betrachte mich als Knipser, der im richtigen Moment vor dem Tor steht. Gleichzeitig bin ich Realist und kein Träumer und versuche deshalb, fokussiert an meine Aufgaben zu gehen, damit ich die entsprechenden Leistungen für den Verein bringen kann.

… seine Lieblingsposition:

Am wohlsten fühle ich mich direkt in der Mitte und weniger auf dem Flügel. Wenn man mir einen Pass zuspielt, flitze ich gerne nach vorne und haue das Ding in den Kasten. Ich sehe es als meine Aufgabe an, viele Tore zu erzielen, aber gleichzeitig auch auf meine Mitspieler zu achten und abzuspielen, wenn diese besser positioniert sind.

… seine Perspektive:

Ich weiß, dass es bei solch einem großen Verein nicht leicht wird, sich durchzusetzen, gerade weil ich mich noch in der Entwicklungsphase befinde. Es ist unglaublich toll, hier die Chance zu bekommen, mit erfahrenen Spielern trainieren und spielen zu können.

Von Stephan Köhnlein

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