Adrian Stanilewicz will Spielpraxis sammeln

Neuzugang Adrian Stanilewicz kommt von Bayer Leverkusen. Foto: Stephan Köhnlein

Defensiv-Allrounder kommt von Bayer Leverkusen zu den Lilien

Nach zehn Jahren hat Adrian Stanilewicz (20) Bayer Leverkusen verlassen und sich dem SV Darmstadt 98 angeschlossen. Der Defensiv-Allrounder unterschrieb einen Zweijahresvertrag bei den Lilien. Dort will er vor allem Spielpraxis sammeln, wie er in einem Interview des Online-Magazins Lilienblog sagte, das wir hier in Auszügen abdrucken.

Adrian, einen Tag vor Deinem Wechsel nach Darmstadt hast noch für Bayer Leverkusen in der Europa League gegen Glasgow gespielt. War Deine Einwechslung so etwas wie ein Dankeschön zum Abschied?

Adrian Stanilewicz: Ja, das war zum Abschluss ein Abschiedsspiel. Ich habe noch mal ein paar Minuten Einsatzzeit im eigenen alten Stadion bekommen. Das war auf jeden Fall ein schöner Moment.

Stand denn schon länger fest, dass Du aus Leverkusen weggehst?

Adrian Stanilewicz: Ich hatte zwei Kurzeinsätze in der Europa League. In der Bundesliga war ich zehn-, fünfzehn Mal im Kader. Da gab es auch Momente, in denen man mich hätte einwechseln können. Das ist aber nicht passiert. Da war für mich klar, dass sich die Wege irgendwann trennen. Mein Vertrag ist nach der Europa League ausgelaufen. Es war nur die Frage, ob ich dauerhaft wechsele oder verliehen werde.

Du kennst Markus Anfang aus Leverkusen. Er war Dein Jugendtrainer. Wie hast Du ihn damals kennengelernt?

Adrian Stanilewicz: Wir hatten eine erfolgreiche Zeit in der U17, sind zusammen deutscher Meister geworden. Er findet eine gute Bindung zu den Spielern, redet viel mit ihnen, flachst auch manchmal rum, wenn es passt. Aber wenn es Richtung Spieltag geht, dann gibt er Vollgas – auch taktisch. Er ist einfach ein guter Trainer.

Also war der Trainer ausschlaggebend für Deinen Wechsel nach Darmstadt?

Adrian Stanilewicz: Das war der Hauptpunkt. Ich war ja zehn Jahre in Leverkusen. Und wenn der alte Trainer anruft, dann sollten man auch zu dem Verein gehen.

Wie würdest Du Deine Position beschreiben?

Adrian Stanilewicz: Ich würde sagen, ich bin auf jeden Fall ein Sechser. Natürlich habe ich auch Links- und Rechtsverteidiger gespielt. Aber eigentlich ist meine Position die Sechs.

Hast Du denn vorher schon Spieler hier in Darmstadt gekannt?

Adrian Stanilewicz: Den Lars Lukas Mai habe ich in einer U-Nationalmannschaft kennengelernt. Und gegen Felix Platte habe ich beim eSport FIFA gespielt. Felix hat gewonnen. Aber es war ein knappes Spiel.

Du hast in Darmstadt einen Zweijahresvertrag unterschrieben. Was ist Dein Ziel?

Adrian Stanilewicz: Einleben, im Training Gas geben, den Konkurrenzkampf annehmen und hoffentlich spielen. Das ist mein Ziel. Spielpraxis sammeln ohne Ende.

Von Stephan Köhnlein

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